Institut für Raumplanung
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2020-03-09 [ ]

Ökonomie von unten: Staaten, Städte und Gemeinden

Die Klimaerwärmung, der technologische Wandel und die Urbanisierung stellen Herausforderungen dar, die Antworten mit dem „Menschen in der Mitte“ verlangen. Die Alltagsökonomie fokussiert als wirtschaftspolitisches Alternativkonzept auf jene wirtschaftlichen Aktivitäten und alltäglichen Infrastrukturen, die das Fundament unserer Wirtschaft und Gesellschaft darstellen. Es handelt von den alltäglichen Infrastrukturen des zivilisierten Lebens, die weite Bereiche der Daseinsvorsorge und Nahversorgung umfassen. Bei der Entwicklung dieser Ökonomie von unten kommt der öffentlichen Hand eine zentrale Rolle zu, bei der sie auch neue Formen der Zusammenarbeit mit privaten wie gemeinwirtschaftlichen, genossenschaftlichen und basisorientierten Initiativen und Unternehmungen erproben muss.

Nach der Keynote von Prof. Wolfgang Streeck zu Alternativen für ein solidarisches und zukunftsfähiges Gemeinwesen, das auf der Stärkung der Alltagsökonomie und ihrer wesentlichen Träger „vor Ort“ ruht, diskutieren Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und Wissenschaft mit dem Vortragenden. Mit Get-Together im Anschluss. Nähere Infos folgen im März.

Donnerstag 02.04.2020, 17:30 - 19:30
Wappensaal im Wiener Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Anmeldung bis 31.3.2020

 

Prof. Wolfgang Streeck ist Professor emeritus für Soziologie an der Universität zu Köln und Direktor emeritus des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln (MPIfG). Zuvor hatte er Positionen in Frankfurt, New York, Münster und Berlin inne, und war Professor für Soziologie und Arbeitsbeziehungen an der University of Wisconsin, Madison. Wolfgang Streeck ist Ehrenmitglied der Society for the Advancement of Socio-Economics und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie der Academia Europaea. Er ist Autor zahlreicher Bücher - zuletzt „How will capitalism end?“ und „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“.

Die Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik der Stadt Wien in Kooperation mit TU Wien, WU Wien, AK Wien, International Karl Polanyi Society, Österreichischer Städtebund und Verband der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs.